Was auf die Haut kommt, geht auch unter die Haut

Die Empfänger meines Newsletters wissen ja bereits, dass vorletzte Woche die neuen doTERRA Spa-Produkte veröffentlicht wurden und ich totaaaaal verliebt in die Bodybutter mit Weihrauch, Wild Orange und Douglasie (Douglas Fir) bin.

Leider wird es aber noch bis nächsten Mai dauern, bis die Produkte bei uns in Europa zu haben sein werden. HEUL!

Aber: wer bis dahin ganz einfach seine eigene Körperpflege herstellen möchte, die weder tausend exotische Zutaten, noch megaviel Zeit braucht, der kann ganz einfach meiner Anleitung zur Herstellung eines pflegenden Körperöls folgen:

Macht die Haut streichelzartsamtigweich und enthält nicht all den toxischen Mist, der in herkömmlicher Pflege ja sehr häufig drin ist. Schließlich dürfen wir nicht vergessen, dass Substanzen, die auf die Haut aufgetragen werden, so in unseren Blutkreislauf gelangen und damit Einfluss auf alle Körperfunktionen haben können (z.B. Hormonhaushalt).

Geeignete Basisöle (bitte nur allerbeste Qualität!) sind

Jojobaöl, Mandelöl, Kokosöl oder Arganöl

Und bei der Auswahl der ätherischen Öle könnt ihr eurer Intuition folgen. Ich mag sehr gerne Grapefruit, Weihrauch, Ylang Ylang, Wild Orange, Douglas Fir, die Mischungen „Whisper“ (ein femininer Duft, der die weibliche Power stärkt) und „Citrus Bliss“ (eine Kombination aus Zitrusölen, mit einem Hauch Vanille).

ALLE raus!

Die schönsten Momente im Leben finden meiner Meinung nach ja draußen in der Natur statt!

Das ist natürlich für ein Landei wie mich sehr leicht zu sagen, aber selbst wenn jemand total überzeugt in dicht bebautem Gebiet lebt, kann man sich der ausgleichenden, immunstärkenden und stimmungshebenden Wirkung grüner Wälder nicht entziehen.

Im folgenden Video erzähl ich euch ein paar interessante Dinge über die Auswirkung eines Waldspaziergangs auf unsere Gesundheit:

NEUE SERIE – Und los geht’s mit meinen „Trinktipps“

Bevor ihr gleich was Arges denkt: Natürlich geht’s um WASSERtrinktipps! (Ein Schelm, der gleich alkoholisch denkt, haha!)

Und das folgende Video ist auch der Beginn von regelmäßigen, kurzen Infos, die ich euch in nächster Zeit auf diese Weise präsentieren werde. Kaum etwas davon ist total neu und noch nie dagewesen und dennoch stelle ich bei meinen „Vortragstourneen“ und Gesprächen immer wieder fest, dass vieles, von dem man weiß, dass es gut tun würde, trotzdem nicht umgesetzt wird. Häufig, weil man den Eindruck hat, positive Veränderungen wären mühsam und aufwendig. Dabei kann es wirklich soooo einfach sein! (Mein Slogan ist ganz ehrlich mein Lebensmotto!)

Wichtig: natürlich dürfen nur ätherische Öle hochwertigster, therapeutischer Qualität eingenommen werden! Meine Wahl ist und bleibt doTERRA und wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, schreibt mir einfach eine kurze Nachricht an anissabrauneis@gmail.com, um ein kostenloses, vöööllig unverbindliches Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Reisetipps: Die Natur im Gepäck

Immer wieder mal bringe ich meine Reisetipps auf den neuesten Stand, denn als jemand, der es zwar total liebt, die Welt zu sehen und herumzukommen, aber Reisen auch gleichzeitig ziemlich anstrengend findet, versuche ich ständig zu optimieren und meine Erlebnisse NOCH besser zu machen.

Daher hier ein kurzes Video für euch, direkt aus meiner Küche in die Welt hinaus, haha:

Webinar „Ätherische Öle für Hunde und Katzen“

In letzter Zeit erhielt ich besonders viele Anfragen aus ganz Europa (und teilweise darüber hinaus) zur Anwendung ätherischer Öle an Tieren.

Also dachte ich mir: warum nicht ein Webinar (= Online Seminar) zum Thema anbieten? Das könnte dann jeder bequem von zu Hause aus verfolgen!

Tja, dann hab ich also eine Präsentation gestaltet, mir extra Ersatzbatterien für meine Maus bereitgelegt, ein großes Glas Wasser vorbereitet….und dann während des Webinars VOLL VERGESSEN das Knöpfen „Bildschirm mit allen Teilnehmern teilen“ zu klicken.

Heißt: jeder, der live dabei war, hat über 50 Minuten lang nur meine Willkommensfolie gesehen, während ich mich fröhlich durch alles andere durchgeklickt hab. Der ganze Schmarr’n ist mir allerdings erst nach Ende des Webinars aufgefallen, als ich kontrollieren wollte, ob die Aufnahme funktioniert hat. OH MANN!!

Daher meine Lösung (nicht super elegant, aber effizient):

Druckt euch das folgende PDF aus (das ist die Präsentation, mit reichlich Platz für Notizen):

Webinar Hund & Katze

Und dann klickt das Video der Aufzeichnung und lasst euch von meiner Stimme durch eure ausgedruckten Seiten führen:

War mal wieder eine tolle Lektion, dass man als Anfänger halt ein erhöhtes Bauchfleck-Risiko hat. Und auch einen GROSSEN Lerneffekt – um das zu nutzen, muss ich wohl sehr bald das nächste Webinar abhalten. Wenn ihr für meinen Newsletter registriert seid, erhaltet ihr dazu natürlich wieder die Einladung und den Link!

Balance – Gibt’s die überhaupt?

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Work-Life-Balance…Ein angenehmes Leben…Ausgeglichen sein…Genug, aber nicht zuviel…

Irgendwie sucht ja jeder nach diesem Zustand, in dem alles genau richtig dosiert ist: nur soviel Arbeit, dass es einen nicht ermüdet und grad genug Freizeit, dass einem nicht fad wird.

Ich hab in den letzten Jahren viel über diese Balance nachgegrübelt (tu ich eigenlich immer noch sehr oft) und meine eigene Theorie dazu formuliert – allerdings bin ich keineswegs die erste oder einzige mit dieser Meinung:

Man kann ALLES haben – nur nicht immer zur selben Zeit.

Und das ist voll okay und macht das Leben ja auch spannend.

Derzeit bin ich im Tuntuntun-Reisenreisenreisen-Modus, denn ich brenne für die Bewegung in meinem doTERRA Team und all die Fortschritte, die ich beobachten darf, weil sich Menschen für positive Veränderungen in ihrem Lebensstil begeistern. Um das erleben und anheizen zu können, braucht es Zeit: mit dem Team, mit Interessenten, im Auto, im Zug, im Flugzeug und auch allein vor’m Computer.

Und ich find’s SUPER! Vor allem, weil ich weiß, dass das nicht immer so ist. Ich werde (hoffentlich!) mein Leben lang reinhackeln und was bewegen wollen, aber es gibt auch Phasen im Leben, in denen man mal mehr, mal weniger tut.

Allerdings halte ich es für ultra-frustrierend, wenn man meint, seine Energie auf ALLE Lebensbereiche gleichmäßig aufteilen zu müssen. Ein sauberer Haushalt (ohne Putzhilfe!) und ein Business, dass Vollgas gibt? Pfffff! Ein Mythos!
Ja, es gibt diese Wochen oder sogar Monate, in denen der Alltag voll unter Kontrolle ist und auch das G’schäft stabil läuft. Aber dazwischen muss man auch mal ein Intensivprogramm fahren, um immer wieder neue Ziele erforschen und erreichen zu können.

Dennoch bin ich ein absoluter Anti-Ausbrenn-Typ! Denn ausgezuzelt und fern meiner Kräfte und Motiviation war ich schonmal vor 10 Jahren. Und das will ich niemalsnie wieder. Einmal durch und danke!

Deshalb gibt’s auch bei mir gewissen Regeln für die Zeiten des Durchstartens:

  • 7 Stunden Schlaf mindestens – ohne ist mein Hirn zu langsam, unkreativ und knatschig
  • 20-Minuten-Nickerchen, wann immer es möglich ist – jede Gelegenheit dafür nutzen!
  • zu Effizienz zwingen: Handy permanent auf lautlos lassen und Nachrichten, emails, Anrufe zu bestimmten Zeiten gesammelt bearbeiten – ist für mich sehr schwer, aber notwendig
  • meine Vitamine täglich nehmen (doTERRAs Daily Nutrient Pack und 1 Kapsel OnGuard+)
  • 1 Tag pro Woche fixieren, an dem gemütlich von daheim gearbeitet, ein nachmittägliches Bad genommen und/oder Freundinnenbesuch empfangen werden kann
  • Spaziergänge an der frischen Luft – das Hunderl braucht’s und ich auch

Alles in allem doch gar nicht so schlimm, oder?

Die persönliche Einstellung ist natürlich auch mega entscheidend. Wenn ich Druck hab und keine Begeisterung empfinde, dann macht das Stress. Wenn ich Druck hab, aber die Sache richtig toll finde, dann ist das Leidenschaft.

Was ich im Grunde sagen will: schaut auf euch, aber akzeptiert auch das Chaos, das aufregende Zeiten mit sich bringen. Vergesst nicht, dass das Leben in jeder Sekunden stattfindet und deshalb jeder Tag ausgekostet werden soll – genießt das Reinhackeln! Lasst die Party aus, pfeift auf den Höflichkeitsbesuch, riskiert beleidigte Gastgeber und fühlt euch nicht schlecht dabei. Euch wird vergeben werden (und wenn nicht, dann war’s eh Zeit für einen Bruch!).
Küsst und drückt eure Lieben in all den kleinen Zeitfenstern, die sich auftun. Ihr seid nur busy und keine Roboter!
Merkt euch mein Mantra: „Ein sauberer Haushalt ist der beste Beweis für ein vergeudetes Leben“ und lernt euch so gut zu präsentieren, dass niemandem das ungebügelte T-Shirt auffällt….

 

Mein doTERRA Business

Fragt ihr euch auch manchmal „Was wäre, wenn…?“ – z.Bsp. „Was wäre, wenn ich vor 2 Jahren nicht beschlossen hätte, meinem Instinkt und meinem Herzen zu folgen und mit den ätherischen Ölen von doTERRA mein Leben zu verändern? Wo wär ich heute? Wüsste ich, was mir abgehen würde und was ich alles verpasst hätte?“

Natürlich ist das sinnlos und Antworten auf solche Fragen wird man nie bekommen, aber mich schwappt dann immer so eine Megawelle Dankbarkeit weg und gleichzeitig kommt man sich so winzig vor, weil unter’m Strich doch eh viel größere Mächte einen in die richtige Richtung stupsen. Man muss halt hin und wieder „Ja!“ sagen…

Lasst mich euch ein bisschen über eine Entscheidung erzählen, die mich sowohl persönlich, als auch beruflich (die Übergänge dazu sind bei mir aber mehr als fließend!) in den letzten zwei Jahren am meisten beeinflusst hat:

Vom unnötigen Ärgern

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Anfang Dezember hab ich mich zu einer ganz lieben doTERRA Kollegin in die Schweiz aufgemacht, um mit ihr einen Workshop zur Anwendung ätherischer Öle am Pferd zu unterrichten und durfte auf dem (doch recht ausgedehnten) Weg dorthin mal wieder eine Lektion im „Nichtärgern“ lernen.

Die Route verlief folgendermaßen: vom Weinviertel nach Mondsee, von dort nach Innsbruck und am nächsten Morgen weiter in die Schweiz.
Für die Übernachtung in Innsbruck buchte ich ein Zimmer in einem kleinen Gasthaus, das nahe der Autobahn lag und plante ursprünglich, dort erst sehr spät am Abend anzukommen, da mein Mann (bester Reisebegleiter EVER!) und ich in Mondsee noch einen netten Abend mit Freunden verbringen wollten.
Nach der Buchung (die natürlich nicht mehr kostenfrei zu stornieren gewesen wäre) erhielt ich jedoch die Nachricht, dass das Einchecken nur bis 20 Uhr möglich sei. Auf meine Bitte, uns den Schlüssel doch einfach im dazugehörigen Restaurant zu hinterlegen, bekam ich nur „Nö, nicht möglich“ zurück. (Ist übrigens NICHT der Gasthof auf dem Foto!)

Boah, war ich geladen! Hatte null Verständnis und geriet dann in ein richtiges „Gedankenradl“: Was ist das für eine Art?! Wie kann man nur so unflexibel sein?! Ist doch kein zusätlicher Aufwand!! usw…

Hunderte Konversationen mit der Rezeptionistin bin ich in meinem Hirn durchgegangen und jedesmal hatte ich den Part des unzufriedenen Gastes, der aber TOTAAAAL im Recht ist und eine grottenschlechte Bewertung auf booking.com hinterlassen würde. Und JEDEM in meinem Umfeld hab ich von dem Gasthof, der Schlüssel nur bis 20 Uhr rausrückt, erzählt.

Nun, dann kam der Reisetag, bei dem ein Meeting mit dem Europäischen doTERRA Management in Mondsee mit Freunden und Teammitgliedern als erster Punkt auf dem Plan stand. Alles war super: Informationen wurden ausgetauscht, die Stimmung war gut und anschließend gönnten wir uns noch eine Melange in einem Kaffeehaus um’s Eck. Auf dem Weg nach Tirol hatten wir sogar halbwegs Glück mit den Grenzkontrollen und kamen gut voran, sodass wir kurz vor 20 Uhr in Innsbruck ankamen. Und weil es noch recht früh war, gönnten wir uns in unserem Gasthof noch eine Suppe in der wirklich hübschen Stube.

Das Zimmer war dann sauber, das Frühstücksbuffet reichlich und mein Ärger, den ich doch soooo fleißig gepflegt hatte, weg.

Es gab also keine spektakuläre Szene beim Auschecken (niemals-nie unangenehm werden, wenn man noch irgendetwas serviert bekommen könnte!!) und ich hatte Gelegenheit, mich über die hysterische Primadonna, die offensichtlich irgendwo in mir steckt, abzuhaun‘ und sie gleich mal auf Urlaub zu schicken…

Das, was mich tagelang Energien und wertvolle Hirnzellen, die ich anderwertig sinnvoller hätte nutzen können, gekostet hat, war in Wirklichkeit ein Segen: Wir hatten noch Zeit für ein entspanntes Essen und kamen früh genug ins Bett, um am nächsten Morgen zeitig weiterfahren zu können.

Wäre alles nach meinem ursprünglichen Plan gelaufen, wären wir erst kurz vor Mitternacht fix und fertig ins Zimmer gekommen und hätten am nächsten Morgen keine Zeit gehabt, um unser Frühstück zu genießen und wären bestimmt unterzuckert und gestresst in der Schweiz angekommen.

Seitdem achte ich besonders darauf, ob eine Situation es WIRKLICH wert ist, die Zickenrüstung anzulegen und gegen nicht lebensbedrohliche Tatsachen anzukämpfen oder ob ich es nicht mit der Einstellung „Das Universum hat scheinbar eine bessere Idee!“ hinnehmen sollte.

Letzteres hat mich seitdem bestimmt vor einigen Grantfalten und einem schlechten Ruf bewahrt und obwohl das eigentlich eh meine Grundeinstellung zum Leben ist, muss auch ich offensichtlich immer wieder darauf achten, mich nicht in einen Negativstrudel zu werfen oder hineinziehen zu lassen.

„Mehr Muße, weniger Meckern“ – DER Slogan für 2016 und darüber hinaus!

 

Es herbstelt in der Küche…

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Ich glaub, mein Leben war noch nie so voll und ausgefüllt, wie es derzeit ist: so viele tolle Termine und Kontakte prasseln auf mich ein und dazwischen passiert halt auch das „normale Leben“.

Ich muss dann ganz besonders darauf achten, dass ich mich mit vernünftigem Essen füttere und bei dem derzeit nass-kaltem Wetter eher wärmendes koche.
Wer mich etwas besser kennt, weiß, dass ich bei der Vergabe der Hausmütterchentalente grad am Klo war und aufwendige Rezepte so gar nicht mein’s sind. Bei mir muss es möglichst schnell gehen und ich hab auch keine Lust, viel Geschirr anzupatzen.

Daher hier meine 3 neuen liebsten Herbstrezepte:

 

Paradeiser-Schwammerl-Dhal (ein indisches Linsengericht)

1 gehackte Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
halber Teelöffel getrocknete Petersilie
halber Teelöffel Kreuzkümmelpulver (oder ein bis zwei Tropfen Cumin Öl)
1-2 handvoll kleine Paradeiser
250 g Champignons
400 – 500 g rote Linsen (ich nehm einfach immer ein ganzes Päckchen)
Chilischote nach Belieben
0,75 bis 1 l Wasser
Gemüsebrühwürfel

Zwiebel und Knoblauch in Öl (Olivenöl, Kokosöl…) anschwitzen, dann Knoblauch (gepresst oder kleingehackt), Tomaten, Pilze, die getrocknete Petersilie, das Kreuzkümmelpulver und etwas Wasser hinzufügen und solange schmoren lassen, bis die Haut der Tomaten aufplatzt.
Dann die Linsen und Chilischote hinzufügen, mit Wasser aufgießen, bis sie bedeckt sind, den Gemüsebrühwürfen einrühren und köcheln lassen. Immer wieder gut umrühren und bei Bedarf Wasser nachleeren.
Bei mittlerer Hitze dauert es etwa 30 min, bis die Linsen gar sind (bissl dürfen sie ihre Form ruhig behalten) und man kann am Ende noch frische Babyspinatblätter unterheben.
Reste lassen sich auch super in Wraps und Pitabroten verwerten!
(Inspiriert aus „Vegetarisch basisch gut“ von Natasche Corrett und Vicki Edgson)

 

Italienische Bohnen-Nudel-Suppe

1 Zwiebel
2-3 Karotten
2 Stangen Sellerie
1 Knoblauchzehe
1 Dose gewürfelte Tomaten
(eventuell noch eine Packung passierte Tomaten)
je einen halben Teelöffel getrocknete Petersilie, Basilikum, Oregano, Thymian, Rosmarin und Chiliflocken
1 Dose weiße Bohnen
Nudeln nach Wahl (Hörnchen, Farfalle, Muscheln…)
1 l Wasser
1, 5 Gemüsebrühwürfel

Zwiebel, Karotten und Sellerie kleinschneiden und in Öl anschwitzen, dann Knoblauch (gepresst oder kleingehackt) hinzufügen und anschließend mit Wasser und den gewürfelten Tomaten aufgießen. Gemüsebrühwürfel, getrocknete Kräuter und Chiliflocken einrühren und bei mittlerer Hitze etwas köcheln lassen.
Man könnte nach einigen Minuten die Nudeln hinzufügen und mitkochen lassen, aber ich koche sie extra und geb sie erst beim Servieren dazu, da bei mir immer genügend Suppe für weitere Mahlzeiten übrigbleibt und ich ja nicht will, dass die Nudeln darin schlatzig werden.
Am Ende Bohnen (abgetropft) einrühren und für ein paar Minuten mitköcheln.
Schmeckt wie von einer italienischen Mamma mit Liebe gemacht!

 

Cowboy Cookies

1 bis 2 Eier
eine halbe Tasse Zucker
Vanilleextrakt oder Vanillemark bzw. -zucker
halber Teelöffel Backpulver
70-80 g geschmolzene oder weiche Butter
1 Tasse Haferflocken
1 Tasse Mehl
halbe Tasse Cornflakes
halbe Tasse Kokosraspeln
Schokostückchen nach Belieben
gerne auch Nüsse, Rosinen, Cranberries….

Zucker, Vanille, Backpulver, Butter und Ei mit dem Handmixer gut aufschlagen, dann Mehl, Haferflocken, Cornflakes, Kokosraspeln und Schoki unterrühren. Wird ein recht fester Patz, den man dann kleksweise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilt und dann für mindestens 2 Stunden zugedeckt kühl stellt. (In meinem Kühlschrank war kein Platz, daher hab ich’s einfach vor die Tür gestellt). Dann für ca. 15 min bei 270°C backen.
Im Idealfall bleiben sie innen noch etwas „chewy“, aber außen schön knusprig.
Das ist ein Rezept, bei dem man sich echt austoben kann: einfach reinmixen, was man mag und mit Gewürzen spielen! Das nächste Mal versuch ich’s mal mit Zimt- und Orangenöl oder mach extra Schokolade rein und verfeinere es mit Pfefferminzöl… das sind dann After Eight Cookies!

 

Lebendig sein

Normalerweise beginnt mit dem Herbst die Zeit des Rückzugs, aber für mich war es ein Vorpreschen, ein Aufmachen und Hineinstürzen.

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Meine Woche auf der doTERRA Convention in Salt Lake City war mit sovielen Emotionen und Eindrücken vollgepumpt, dass ich beim Heimkommen das Gefühl hatte, als wäre ich monatelang weggewesen. Hirn, Herz und Seele hatten einfach eine Menge zu verarbeiten!
Wer mir auf meiner Facebook Seite gefolgt ist, hat ja mitbekommen, dass ich versucht hab, soviel als möglich an alle Daheimgebliebenen weiterzugeben. Aber die Stimmung und das Gefühl, das einen überwältigt, wenn man mit 27.000 Menschen aus aller Welt an einem Strang zieht und auf der selben Welle schwimmt, sind einfach nicht in Worte oder Bilder zu fassen. (Ich hab aber mal ein bisschen auf Youtube gestöbert und finde, dieses Video einer Kollegin fängt es schon recht gut ein.)

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Und ich sage es immer wieder, aber in Salt Lake City herrscht eine ganz eigene Energie! Dort fühl ich alles doppelt und dreifach so stark und ich hab, ehrlich gesagt, noch immer nicht beschlossen, ob das gut ist oder nicht. Die Stadt liegt auch auf über 1.200m und viele Besucher können dadurch leichte Symptome von Höhenkrankheit oder Kopfschmerzen entwickeln. Ich selbst merke einfach jedesmal, dass mein Appetit verschwindet und ich bei jeder Mahlzeit nach wenigen Bissen pappsatt bin. Ich versuche daher, möglichst viel zu Snacken und hab heuer den Whole Foods Markt (eine amerikanische Supermarktkette, die auf vollwertige und Bio-Lebensmittel spezialisiert ist) entdeckt und fleißig geshoppt.

Hier meine Ausbeute vom ersten Tag:

Leider konnte eine Freundin aus Kanada aufgrund eines kaputten Triebwerks am Flugzeug (und verletzt hatte sie sich zwei Tage zuvor zu allem Überfluss auch noch) nicht anreisen, was mich kurz wirklich traurig gemacht hat, da ich mich schon sehr auf die Zeit mit ihr gefreut hatte. Aber dann (nachdem ich die neue Ölmischung „Trost“ in meinem Reisediffuser laufen hatte) überkam mich eine große Dankbarkeit. Dafür, dass der Flieger noch am Boden beschädigt wurde und somit keinerlei Gefahr für die Passagiere entstanden war. Und dafür, dass sie dadurch ihren verletzten Knöchel in Ruhe daheim auskurieren und ihren ebenfalls krank gewordenen Hund pflegen konnte. Jep. Wenn’s regnet, dann schütt’s….

Und zum Abschluss der Woche ist eine Kollegin aus Österreich auf dem Weg zum Flughafen unglücklich gestürzt und hat sich dabei das Handgelenk zertrümmert! Auch hier war das Glück im Unglück, dass ich noch einen Tag länger geblieben bin und sie somit auf meinen Flug umgebucht werden und noch einen Nacht in meinem Hotelzimmer verbringen konnte.

ICH bin also in all diesen Situationen zwar emotional sehr involviert gewesen, aber sonst mit heiler Haut davon gekommen. Daher keinerlei Grund für Beschwerden!

Und zwischen all dieser Action gab’s ja noch eine Convention zu besuchen, neue Öle und Produkte kennenzulernen und Wissen aufzusaugen.
Und, Mann… hab ich all das aufgesaugt! Besonders die neuen Emotions-Öle-Mischungen haben es mir angetan und in den nächsten zwei Monaten wird es einige Gelegenheiten geben, diese auszuprobieren – HIER die aktuellen Termine, achtet auf „Vorstellung der neuen Produkte“.

Was aber alles übertrifft, sind die Freundschaften, die gefestigt und neu begonnen wurden. Ein Leben ohne meine doTERRA Familie (Kunden, Kollegen und Firmeninterne) kann und will ich mir gar nicht mehr vorstellen!

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Wieder daheim angekommen, folgte eine Woche mit zwei super Events (einmal mit Veronica von Love, Light and Gratitude und ein Öle-für-Pferde-Workshop in der Steiermark) und ich hab meinen Abschluss zur „Ärztlich geprüften Aromafachberaterin“ gemacht.

Tja, und dann ging’s auch schon wieder nach London, zu einem Training von und mit doTERRA Kollegen aus ganz Europa. Auch dort wurde wieder viel umarmt, gebusselt und miteinander geweint (alles äußerst freiwillig, bitte!). Die Öle machen halt emotional!
Aber neben und in dem ganzen Gefühlerausch wurden auch Strategien und Techniken unterrichtet, die letztendlich nicht unbedingt etwas mit Ölen zu tun haben, sondern JEDEM helfen können, seine Energie und sein Zeitmanagement besser in den Griff zu kriegen. Ihr wollt gar nicht wissen, wie mein Notizbuch mittlerweile aussieht….
Auch meinen Geburtstag hab ich in England verbracht und es war sehr süß von allen 85 Teilnehmern, mir ein Ständchen zu singen. (Meine Gesichtsfarbe war zu dem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich dunkelrot! Diese Art im Mittelpunkt zu stehen ist mir immer noch nicht ganz geheuer!)

Den Tag nach meiner Rückkehr aus London hab ich allerdings auf der Couch verbracht und diese nur verlassen, um mit dem Hund spazieren zu gehen. Und schön war’s.
Denn ich bin ja total für’s Gasgeben und Reinhängen, aber irgendwann muss man auch mal kurz durchschnaufen und Schlaf nachholen. Aber diesbezüglich bin ich sicherlich noch lernfähig…

„Alive“ (Lebendig) war das Motto der diesjährigen Convention und das ist ein Wort, das sehr viel Bedeutung für mich hat, denn ich strebe jeden Tag an, mich richtig lebendig zu fühlen. Und dazu gehört für mich einfach, meine Komfortzone immer und immer wieder zu erweitern.
Glaubt mir, mich allein (ohne bekannte Mitreisende) über den Atlantik zu begeben und kurz darauf mit den englischen öffentlichen Verkehrsmitteln zu ringen, ist nichts, was mir „wurscht“ ist. Ich finde das mitunter beängstigend und mühsam, aber das ist es wert! Ich hab einfach die Erfahrung gemacht, dass das, was einen am meisten wachsen lässt, niemals in den eigenen, altbekannten Hauspatschen vor’m Sonntagabendprogramm passiert, sondern irgendwo da draußen, in der „großen, weiten Welt“. Daran erinnere ich mich einfach immer wieder, schnüffle eine Mischung aus Balance, Serenity und Wild Orange und marschier einfach los.

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Also, wo liegt ihr derzeit auf der „Lebendigkeits-Skala“? Der einfachste Weg, sich dort zu steigern, ist, etwas Neues auszuprobieren, dass einen auch fordert (nur Tagliatelle statt Spaghetti zu kaufen, ist zuwenig)! Also, fröhliches Komfortzonendehnen!